Zum Inhalt springen

Kontakt:


Sekretariat der Ambulanz:
Telefon: (0711) 648 52 21
(Montag bis Donnerstag: 10 - 12 Uhr)
E-Mail: ambulanz@psychoanalysestgt.de

Sekretariat der Verwaltung:
Verwaltung: (0711) 648 52 20
(Montag bis Freitag: 08:30 - 12:30 Uhr)
E-Mail: info@psychoanalysestgt.de

adresse:

Hohenzollernstraße 26
70178 Stuttgart
Germany

wir Über uns

Bis 2005 hieß das Institut „Stuttgarter Gruppe“, als eines von derzeit zwei psychoanalytischen Ausbildungsinstituten, die in der Stuttgarter Akademie für Tiefenpsychologie und analytischer Psychotherapie e.V. zusammenarbeiten.

Seit mehr als 35 Jahren werden an unserem Institut Psychoanalytiker für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche ausgebildet, die in freier Praxis, in Beratungsstellen, Kliniken oder anderen Institutionen arbeiten. Innerhalb der Akademie für Tiefenpsychologie und analytischer Psychotherapie e.V.  trägt das Psychoanalytische Institut die psychotherapeutischen Ambulanzen für Babies, Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene mit.

In der Psychoanalyse als Therapie geht es um das Auffinden, Erleben und Bearbeiten unbewußter Ängste und Konflikte, die sich in mannigfachen seelischen wie körperlichen Störungen äußern können. Über ein tieferes Verständnis eigener Erfahrungen, Gefühle, seelischer Motive und Kräfte werden Blockierungen überwunden und neue Wege entdeckt. Darüber hinaus beschäftigt sich die Psychoanalyse mit der Wechselwirkung von individueller Entwicklung und gesellschaftlichen Prozessen.

Unser Institut vertritt die Stuttgarter Tradition der von Sigmund Freud begründeten freien, unabhängigen wissenschaftlichen Psychoanalyse im ständigen Austausch mit den aktuellen Erkenntnissen. Die Verbindung der Erfahrungen aus den Behandlungen sowohl von Erwachsenen auch als von Kindern und Jugendlichen hat sich als sehr fruchtbar erwiesen. Das Psychoanalytische Institut ist mit mehr als 200 Psychoanalytikern eines der größten Institute im Stuttgarter Raum. Es ist Mitglied der Dachorganisationen der Psychoanalytiker für Erwachsene (DGPT – Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie) sowie für Kinder und Jugendliche (VAKJP – Vereinigung analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten).

Nicht gebunden an eine nationale bzw. internationale Fachgesellschaft, ist das Psychoanalytische Institut Stuttgart e.V. ein freies Institut. In Deutschland gibt es zahlreiche freie Institute, deren Mitglieder die größte Gruppe der Psychoanalytiker stellen. Das Psychoanalytische Institut Stuttgart e.V. ist außerdem Mitglied im Netzwerk Freie Institute für Psychoanalyse und Psychotherapie (Link zur NFIP).

gremien

Vorstand des Psychoanalytischen Instituts Stuttgart
Dr. Jörg Schablewski (1. Vorsitzender)
Silja Bauer
Ene Kukk
Kirsten Lukas (Schatzmeisterin)
Marcus Niessner

Mitglieder des Ausbildungsausschusses
Silja Bauer (Leitung)
Marcus Niessner (Ambluanzleiter)
Friederike Gurschler
Jochen Leiser
Dr. Peter Reichl

Delegiertenversammlung
Bauer, Silja, analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Bertram, Angela, analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Agnes Edel, Studierende / KJP
Golly-Häring, Corina, Dr. phil., Psychoanalytikerin
Groschwitz, Jakob, Studierender / EP
Heldmann, Stephanie, Studierende / EP
Kukk, Ene, Psychoanalytikerin
Kurz-Milcke, Elke, Dr., Psychoanalytikerin
Lehle, Hans-Georg, analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (AGS)
Leiser, Jochen, analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Lindner, Kerstin, Psychoanalytikerin
Lukas, Kirsten, analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Mesdag, Thomas, Studierender / KJP
Merz, Sina, Studierende / KJP
Niessner, Marcus, Psychoanalytiker
Rückel-Kast, Angelika, analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Schablewski, Jörg, Dr. med. Psychoanalytiker
Schwarz, Mona, Studierende / EP

Forschungsgruppe Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Bender, Angelika, analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Burchartz, Arne, analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Häußler, Gabriele, analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Heinz, Jürgen, analytischer Kinder- und Jungendlichenpsychotherapeut
Keller, Birgit, Dipl. Psych., Psychoanalytikerin
Leipersberger, Helmut, Dipl. Psych., Psychoanalytiker
Ochs-Thurner, Bernd, Dipl. Psych., Psychoanalytiker
Röhrig, Robert, Dr. med., Psychoanalytiker

Verantwortlich für die ärztliche Weiterbildung
Melanie Berliner
Dr. med. Elisabeth Schömer

Ambulanz
Leitung der Ambulanz: Marcus Niessner

Studierendenvertretung
Stephanie Heldmann
Thomas Mesdag
Marlene Raabe

Ehrenmitglieder
Hilde Sanders
Dr. phil. Norbert Trabold
Dr. rer. biol. hum. Hans Hopf

 
 
DIE Geschichte des psychoanalytischen Institut Stuttgart e.v.

GRÜNDUNG 1948

Das Institut für Psychotherapie in Stuttgart, Neue Weinsteige 63, wurde am 2. April 1948 gegründet. Felix Schottlaender schrieb hierüber in der von ihm mitbegründeten Zeitschrift PSYCHE wie folgt (Auszug):
„Am 2. April 1948 fanden sich die Mitglieder der seit zwei Jahren in Stuttgart bestehenden Arbeitsgruppe für Psychotherapie zusammen, um das seit längerer Zeit bereits geplante Institut für Psychotherapie zu gründen. Dem drängenden Bedarf nach einer Lehr- und Forschungstätigkeit für Psychotherapie war die bisher im kleinen Rahmen tätige Arbeitsgruppe nicht gewachsen, vor allem aber den immer umfangreicheren sozialen Anforderungen (Poliklinik, Erziehungsberatung).

So war es an der Zeit, den Versuch zu unternehmen, die psychotherapeutische Arbeit in der aufstrebenden, aller Zerstörung und Verarmung zum Trotz sich kräftig entwickelnden Stadt auf breitere Basis zu stellen und angesichts der so dringlichen und ungelösten sozialen Aufgaben, denen die Psychotherapie gegenübersteht, die Mitwirkung und Förderung der Behörden und öffentlichen Körperschaften Stuttgarts anzurufen“ … „Die Aufgaben, die das Institut in Angriff zu nehmen gedenkt, sind in dem soeben erschienenen Vorlesungsverzeichnis des Instituts für das Sommersemester 1948 umrissen: es „will der tiefenpsychologischen Forschung dienen, klinisch behandeln und in der Öffentlichkeit Wegbereiter für den Gedanken einer zeitnahen, vertieften Menschenkenntnis sein“. (Psyche 1948: 621-624).

Der Gründungsvorstand des Institutes bestand aus dem Vorsitzenden Dr. Wilhelm Bitter und seinen Stellvertretern Dr. Hermann Gundert und Dr. Felix Schottlaender. In den Dozentenrat wurden Dr. Manfred Breuninger, Dr. Vera Scheffen, Wilhelm Laiblin und Dr. Jutta von Graevenitz gewählt.